PAUL WOLFF: Qualität seit über 50 Jahren
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1955
Mit der Idee, Müllschranktüren für den Einbau ins Mauerwerk deutschlandweit zu vertreiben, beginnt Paul Wolff im Jahre 1955 seine Selbständigkeit als
Einzelunternehmer. Im Nachkriegsdeutschland - mitten in der Blüte des Wirtschaftswunders - kann er schnell Erfolge verbuchen, und so steigt drei Jahre nach Firmengründung seine Tochter Charlotte in die Firma ein und übernimmt den Vertrieb im wichtigen Gebiet Düsseldorf. 1959 beginnt man mit einer eigenen Fertigungsstätte für Müllschranktüren in Düsseldorf ‘Auf‘m Hennekamp‘. Schnell werden komplette Müllschränke ins Lieferprogramm aufgenommen, zunächst in Betonplattenbauweise, später dann erstmalig in Form monolithischer Betonschränke.
Mit der Einführung von Müllgroßbehältern wird die Produktlinie der Container-Boxen geboren. Charlottes Ehemann, Hans Menzel, übernimmt 1960 bei PAUL WOLFF die Geschäftsleitung und komplettiert das Familienunternehmen.
1967
Im Jahr 1967 stirbt Paul Wolff im Alter von 73 Jahren. Charlotte erbt als einzige Tochter das Unternehmen. Aufgrund des stetigen Wachstums zieht das Unternehmen noch im selben Jahr in die Heinrich-Lersch- Straße nach Hilden. Hans Claus Menzel, der älteste Sohn, steigt 1969 nach Studium und Promotion ins Familienunternehmen ein und übernimmt 1974 die Leitung des neugebauten Werks in Ditzingen. Die Produktionsstätten in Hilden werden erweitert. Eine neue Fertigungsstätte in der Stockshausstraße entsteht.
Die folgenden Jahre sind geprägt durch Wachstum in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. 1979 zieht sich Charlotte Menzel aus dem aktiven Geschäft zurück, und ein Jahr später übernimmt der jüngste Sohn Wolf Menzel die Leitung der Disposition. Die Produktionskapazitäten in Hilden stoßen an ihre Grenzen. Im gleichen Jahr verlegt die Firma Sitz und Fertigung an den heutigen Standort in Mönchengladbach.
1986
1986 tritt Hans C. Menzel als zweiter Geschäftsführer in die Geschäftsleitung ein. Hans Menzel (Sen.) bleibt verantwortlich für den kaufmännischen Bereich, Hans C. Menzel übernimmt die Verantwortung für Fertigung und Technik, Wolf Menzel wird Vertriebsleiter. Das Geschäft im Ausland, vor allem in den benachbarten Niederlanden, blüht, gleichzeitig wird die Herstellung von Sicherheitsbehältern für Gefahrstoffe zu einem wichtigen Standbein. Die 80er Jahre sind geprägt von der Erweiterung des Produktportfolios. Stadtmobiliar und individuelle Gestaltungselemente aus naturnahem Vulkanbeton und Stahl positionieren PAUL WOLFF als führenden Anbieter für Freiraummöbel. 1992 wird in Leuna ein weiterer
Standort eröffnet, um die wachsende Nachfrage in den neuen Bundesländern schnell und leistungsfähig bedienen zu können.
1995
Mit dem Ausscheiden von Hans Menzel (Sen.) im Jahr 1995 übernimmt sein ältester Sohn Hans C. Menzel auch die Verantwortung für den kaufmännischen Bereich. Zeitgleich wird Wolf Menzel Geschäftsführer Vertrieb. Zusammen bauen die Brüder die Geschäfte weiter aus, getragen durch den Boom der Bauwirtschaft zu Beginn der 90er Jahre. Trotz der Krise der Bauwirtschaft gegen Ende der 90er Jahre wird das Unternehmen für die Zukunft weiterentwickelt. Innovationen im Bereich Abfallmanagement- und Unterflur-Wertstoffsammelsysteme verjüngen das Produktprogramm.
2010
Mit Hanns Menzel kommt der Urenkel Paul Wolffs nach seinem Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur, anschließender Promotion und leitender Tätigkeit in einem familiengeführten, mittelständischen Industrieunternehmen als Geschäftsführer zu PAUL WOLFF. Gleichzeitig zieht sich Hans C. Menzel aus der Geschäftsleitung zurück. Zusammen stehen Wolf und Hanns Menzel für Kontinuität und Zukunft von PAUL WOLFF und sichern so den Fortbestand des
Familienunternehmens.







